Sonderausstellungen im Landesmuseum 2020

Heilende Schätze aus der Tiefe

400 Jahre Gesundheitstourismus im Burgenland

Für Thermen- und Wellnessliebhaber ist das Burgenland seit den 1990er Jahren ein überaus beliebtes Ziel. Die heurige Sonderausstellung im Landesmuseum Burgenland zeigt lebendig, dass die Heilquellen des Landes schon seit Jahrhunderten für Linderung und Heilung verschiedener Beschwerden genutzt werden.

Mineralwässer und Säuerlinge zählen zu den wichtigsten Bodenschätzen des Burgenlandes. Die wohlschmeckenden Quellen von Sulz, Kobersdorf, Edelstal, Deutschkreutz und Bad Sauerbrunn sind weit über die Grenzen des Landes bekannt. Ihre gesundheitsfördernde Wirkung wird seit langem für Bäder- und Trinkkuren genutzt. Schon im Jahr 1620 wurde die Heilwirkung des Bad Tatzmannsdorfer Wassers in der Kurpredigt des Johannes Mühlberger schriftlich festgehalten. Dieses historische Schriftstück ist eines der Herzstücke der Ausstellung.

Die Sonderausstellung spannt so den weiten Bogen der Geschichte und Entwicklung der heilenden Schätze aus der Tiefe vom 17. Jahrhundert bis zu den heutigen Thermalbädern im Burgenland.
Zu sehen im Landesmuseum Burgenland bis 11. November 2020.

 

Alfred Schmeller

Pionier – Bewahrer – Visionär

Alfred Schmeller, ein Pionier der Kulturvermittlung, trug als Landeskonservator des Burgenlandes wesentlich zum Erhalt, zur Restaurierung und somit zur Bewahrung typisch Burgenländischer Kulturgüter bei. Federführend beteiligt war Schmeller an der Errichtung des Freilichtmuseums Bad Tatzmannsdorfes, der Erhaltung des Schlosses Halbturn und des Ruster Stadtbildes, um nur einige zu nennen. Sein Herzensprojekt, das Künstlerdorf Neumarkt an der Raab, ist seit mehr als 50 Jahren Hotspot und Kraftort für Künstler aus aller Welt.

Am 11. März 2020 wäre Alfred Schmeller 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet ihm das Landesmuseum Burgenland diese Ausstellung. Zu sehen bis 11. November 2020.

 

Alles aus Liebe - Zeugnisse inniger Verbundenheit

Lange bevor Emojis als Bildschriftzeichen in SMS und Chats zum Einsatz kamen, waren einst solche Zeichen der Liebe mit großer Kunstfertigkeit ausgeführt und von großer Bedeutung. Um ihre Zeichenhaftigkeit zu verstärken, waren diese Liebesgaben oft reich verziert und trugen Liebessymbole wie Herzen, verschlungene Initialen oder auch Jahreszahlen. Detailgetreu verzierte Liebesbriefe, Postkarten, lieblich bestickte Polster oder Wandbehänge, so wie Hochzeitsgaben, Eheringe und eine Venus aus der archäologischen Sammlung des Landes Burgenland werden in dieser Sonderausstellung gezeigt.

Diese Sonderausstellungen im Landesmuseum Burgenland wird bis 11. November 2020 zu sehen sein.

Öffnungszeiten 2020

7. Jänner – 31. Mai
Di – Fr: 9:00 – 17:00 Uhr
Sa, So & Feiertag: 10:00 - 17:00 Uhr

1. Juni – 11. November
Mo – Fr: 9:00 – 17:00 Uhr
Sa, So & Feiertag: 10:00 – 17:00 Uhr

12. November – 23. Dezember
Di – Fr: 9:00 – 17:00 Uhr
Sa, So & Feiertag: 10:00 - 17:00 Uhr

Information & Kontakt

Landesmuseum Burgenland
Museumgasse 1-5
7000 Eisenstadt