Österreichisches Jüdisches Museum

Als erstes jüdisches Museum in Österreich nach 1945 wurde in Eisenstadt, im ehemaligen Wohnhaus von Samson Wertheimer, bereits 1972 ein Museum eingerichtet, das an die großen jüdischen Gemeinden im Burgenland erinnert.

Das Juwel des Hauses ist die ehemalige private Synagoge. Sie ist eine der wenigen Synagogen im deutschsprachigen Raum, die während der NS-Zeit nicht zerstört wurde. Bis 1840 hatte diese „Wertheimer´sche Schul“ sogar einen eigenen Rabbiner.

Sonderausstellung 2019

Schicksalsjahr 1938: NS-Herrschaft im Burgenland
Gemeinsam mit dem Landesmuseum Burgenland

Das Österreichische Jüdische Museum widmet sich im Rahmen der gemeinsamen Sonderausstellung der Geschichte der „Sieben Gemeinden“ des Burgenlandes – der „Schewa Kehilot“ –, die einst zu den bedeutendsten jüdischen Gemeinden Europas zählten. Originale Dokumente des Jüdischen Zentralarchivs, die noch nie öffentlich gezeigt wurden, sind Spiegel des regen kulturellen jüdischen Lebens, erzählen aber auch die Geschichte des Untergangs im Jahr 1938.

Ein Kombi-Ticket für beide Sonderausstellungen – im Landesmuseum sowie im Österreichischen Jüdischen Museum – wird angeboten.

Öffnungszeiten 2019

2. Mai - 26. Oktober 2019: Di - So 10:00 – 17:00 Uhr
Für Gruppen sind gegen Voranmeldung Führungen ganzjährig möglich.

Information & Kontakt

Österreichisches Jüdisches Museum
Unterbergstraße 6
7000 Eisenstadt