Hornstein

Bis Mitte des 15. Jahrhunderts zählte die Herrschaft Hornstein zu den wirtschaftlich und politisch bedeutendsten in Westungarn. Zur Grenzverteidigung Ungarns stand hier im 14. und 15. Jahrhundert eine der wichtigsten Burgen der Region. Die Überreste der Ruine sind heute noch auf einer Anhöhe im Leithagebirge zu sehen, von der man einen wunderbaren Ausblick Richtung Wien genießen kann. Schon damals schätzten die Burgherren, die Grafen Kanizsai, den guten Wein Hornsteins und betrieben damit regen Handel. Heute kann der Wein, gemeinsam mit Köstlichkeiten aus der regionalen Küche, in den Restaurants und Heurigen des Ortes verkostet werden.

Bewegungsbegeisterte erreichen Hornstein per Rad am Leitharadweg B11 und auf ausgedehnten Wanderwegen durch das Leithagebirge. Eine Abzweigung vom Österreichischen Weitwanderweg 02 führt über den Sonnenberg in den Ort. Der Sonnenberg ist mit 484 m auch die höchste Erhebung des Leithagebirges. Wer hier die Aussichtswarte erklimmt, wird mit einem wunderbaren Ausblick vom Neusiedler See bis zu den niederösterreichischen Voralpen mit Rax und Schneeberg belohnt. Besonders gerne erforschen Kinder auf den beiden Walderlebniswegen die Fauna und Flora des Leithagebirges.

Mountainbiker finden ihre Herausforderung auf der Leithaberg-, der Geißbühel- und der Bäckersteig-Strecke, die zum größten Teil durch die Wälder des Leithagebirges führen.